Madrid ist eine Stadt, die niemals schläft. Autohupen und lärmende Passanten gehören zum Stadtbild genau wie unzählreiche Baustellen, die für zusätzlichen Krach sorgen. Da sehnt man sich nach Ruhe, die man besonders an einem Ort findet: dem Königlichen Botanischen Garten. Die Vielfalt der mediterranen und exotischen Pflanzen und die frische Luft wirken sehr erholsam und sind Balsam für die Seele.
Der Botanische Garten wurde ursprünglich 1755 von Ferdinand VI in Soto de Migas Calientes am Stadtrand von Madrid gegründet. Allerdings liess ihn Karl III 1781 an seinen heutigen Standort am Paseo del Prado verlegen. Gärtner überführten zunächst 650 Pflanzen und Bäume aus dem alten Botanischen Garten. Gleichzeitig beauftragte der König Vertreter in den Kolonien mit der Zusendung von Pflanzen und Samen und schickte Botaniker auf Handelsschiffen nach Übersee. So reicherte man den Garten allmählich mit der exotischen Fauna an, die seitdem hier unter wissenschaftlicher Aufsicht heranwächst. Dazu gehören der australische Eukalyptus, die pyrenäische Steineiche, der tropische Wollbaum und vieles mehr.

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